
Von der „Urhorde“ zur eG
Die älteste heute noch bestehende Genossenschaft in Deutschland gründen die Bewohner der ostfriesischen Stadt Norden im Jahr 884: die Theelacht.

Die älteste heute noch bestehende Genossenschaft in Deutschland gründen die Bewohner der ostfriesischen Stadt Norden im Jahr 884: die Theelacht.

Eine nie dagewesene Fülle von Einzelveranstaltungen auf dem und rund um den Marktplatz summierte sich zu einem einmaligen Wochenende.

Die uneingeschränkten Höhepunkte der 750-Jahr-Feier der Stadt sind die Theelachtsausgabe auf dem Marktplatz und der Überfall Junker Balthasars von Esens auf Norden.

Durch unermüdlichen Einsatz des Syndicus konnte die Theelacht westlich von Westdorf, im ursprünglichen Gebiet der Theelachtsländereien, jetzt Land erwerben.

Die Theelacht zu Norden – ein über 1100 Jahre alter Familienverband hütet alte Sitten. Ihre Geschichte reicht bis in die Zeit der Normannen. Die Quellen sind spärlich, die Legenden umso reichlicher.

In der Theelkammer „Unner dat Olle Rathuus to Nörden“ fand die Wahl des neuen Theelachters für den verstorbenen Rudolf Folkerts statt. Gewählt wurde Erbbauer Dr. Hans-Hermann Briese.

Wie seit Urzeiten üblich, werden kurz vor Weihnachten die Herbstanteile der Theelacht zu Norden ausgezahlt. Am Mittwoch die Trimser durch Theelachter Theodor Ulferts und die Neugroder durch Theelachter Heiko Campen.

Eine großzügige Spende einer Stiftung ermöglichte den Kauf einer zwei Hektar großen Weide in Nesse. Das sichert die Zukunft der alten Gesellschaft für die nächsten 1000 Jahre.

Die geladenen Teilnehmer der Runde der Theelachter wählten Heiko Campen zum Nachfolger von Syndicus Rudolf Folkerts.

Meiner Meinung nach ist es richtig, im folgenden schriftlich festzuhalten, worin meine Zugehörigkeit zur Theelacht zu Norden begründet ist und wie ich mich für sie eingesetzt habe. […]